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| Ramon Casas, ot. 1893. |
Ich
geh dir nach, wie aus der dumpfen Zelle
ein
Halbgeheilter schreitet: in der Helle
mit
hellen Händen winkt ihm der Jasmin.
Ein
Atemholen hebt ihn von der Schwelle, -
er
tastet vorwärts: Welle schlägt um Welle
der
großbewegte Frühling über ihn.
Ich
geh dir nach in tiefem Dirvertrauen.
Ich
weiß deine Gestalt durch diese Auen
vor
meinen ausgestreckten Händen gehn.
Ich
geh dir nach, wie aus des Fiebers Grauen
erschreckte
Kinder gehn zu lichten Frauen,
die
sie besänftigen und Furcht verstehn.
Ich
geh dir nach. Wohin dein Herz mich führe
frag
ich nicht nach. Ich folge dir und spüre
wie
alle Blumen deines Kleides Saum..
Ich
geh dir nach auch durch die letzte Türe,
ich
folge dir auch aus dem letzten Traum ….
Rainer
Maria Rilke
Aus : Liebesgedichte
::.

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Wir sollen nur tiefer und wunderbarer hängen an dem, was war,
und lächeln: ein wenig klarer vielleicht als vor einem Jahr....
Rainer Maria Rilke.
Danke für den Kommentar.
Herzlichst,
George de Courtenay